Die bessere Welt von morgen stets vor Augen

Was waren die größten Veränderungen, die Intact in den letzten Jahren durchlaufen hat?

Den Weg nach Vorne hatten wir von Beginn an vor Augen. Uns zeichnet seit jeher aus, dass wir uns Herausforderungen stellen, um nicht nur gute sondern hervorragende Lösungen zu finden. Daher war immer klar, was wir erreichen möchten: Softwarelösungen, die in unserer speziellen Branche die hohen Standards und Anforderungen zu jeder Zeit bestmöglich erfüllen.

Unsere Software bedient einen besonderen Markt, bei dem eine Vielzahl branchenspezifischer Probleme gelöst werden müssen. Anfangs sind wir dabei in die verschiedensten Richtungen gegangen und haben unterschiedliche Produkte und Lösungsansätze ausprobiert. Schlussendlich erkannten wir, dass wir einen Fokus setzen müssen. Mit der Entscheidung, uns voll und ganz auf die Intact Platform (vormals Ecert) zu fokussieren, haben wir unser Unternehmen schlussendlich einen wichtigen und richtigen Schritt vorangebracht.

Parallel dazu ist unser Team kontinuierlich gewachsen. Von den Anfängen, als ich noch alleine programmierte und sich jeder in unserem Vierer-Team seinen Verantwortlichkeiten bewusst war, bis hin zu unserem heutigen Team, das über die ganze Welt verstreut ist. Hier wird der Fortschritt ganz klar ersichtlich – alleine wenn man bedenkt, dass in den letzten Monaten wieder zahlreiche neue Intact-Mitarbeiter gestartet haben.

Wie hat sich das Arbeiten bei Intact (für dich) durch all diese Bewegungen verändert?

Ich würde sagen, dass wir heute eindeutigere und vielleicht auch ambitioniertere Pläne haben als jemals zuvor. Um diese Pläne und Ziele erreichen zu können, braucht es klare Verantwortlichkeiten und Strukturen. Das bedeutet auch, dass in vielen Bereichen umstrukturiert wurde und sich die eigenen Verantwortungsbereiche wandeln. Das war sicher eine große Veränderung in meinem täglichen Arbeiten – für den Fortschritt des Unternehmens aber unerlässlich und ich bin froh, diese Entwicklung mittragen zu können.

Eine Sache, die sich nie verändert hat und mir immer schon wichtig war, ist die Trennung von Privatem und Beruflichem. Unternehmensentscheidungen müssen im Sinne des Unternehmens getroffen werden, um in Summe alles voranzutreiben. Dieser Weg hat für mich persönlich und uns als Team immer wunderbar funktioniert und tut es immer noch.

Fortschritt und erste Mobile App Gedanken

Als Head of Mobile App – Welche Rolle nehmen Mobile Devices deiner Meinung nach in der Entwicklung der Branche ein?

Eine unerlässliche Rolle! Mobile Apps wie Intact Mobile erleichtern die Datenerfassung enorm – etwa durch die Nutzung von Mobilgeräten am Ort des Audits. Dadurch wird nicht nur die Arbeit der Auditoren effizienter – auch und vor allem die Integrität der Daten profitiert enorm davon, den Prozess einfach und direkt zu gestalten.

Um das zu ermöglichen, haben wir uns immer die Frage gestellt, was eine mobile App können muss, um Barrieren für Auditoren zu senken. Dazu gehört etwa die Erfassung von Findings, Verwaltung von Dokumenten und Fotos, integrierte Landkarten, eine Voice-to-Text Funktion und mehr. Wir beleuchten die Funktionen der App auch nach wie vor laufend und stellen uns immer wieder die Frage, nach den besten Funktionen – denn es wächst ja nicht nur die App. Auch die Intact Platform selbst erhält laufend neue Features.

Zudem war die Offline-Verfügbarkeit ein großes Thema – die Realität ist nun mal, dass es nicht in allen zu auditierenden Bereichen Internet gibt. Damit Auditoren und Zertifizierungsstellen ihre Arbeit effizient machen können und Datenintegrität gesichert wird, müssen Checklisten und alle weiteren für das Audit relevante Daten offline verfügbar sein. Bis es keiner Offline-Funktion mehr bedarf, ist es leider noch ein langer Weg! Denn trotz starken Netzausbaus, ist das Thema Offline immer noch höchst relevant.

Wann kam die Idee zu Intact Mobile das erste Mal auf?

Schon am ersten Tag der Intact Platform kam der Gedanke auf, Checklisten offline ausfüllen zu können. Da war der nächste logische Schritt, mit der Entwicklung von Intact Mobile zu starten. Die App steht heute in allen App Stores zum Download zur Verfügung. Jeder, der Intact Mobile testen möchte, kann mit Demo-Daten alle Funktionen und Workflows ganz einfach ausprobieren.

Welche Meilensteine erreichten dein Team und du im Laufe der Entwicklung von Intact Mobile?

Der erste große Meilenstein war mit Sicherheit der erfolgreiche Prototyp. Kurz nachdem die App das “Go” erhalten hat, machte sich unser Produktmanagement-Team an die Entwicklung eines Prototyps. Dieser konnte bereits nach wenigen Monaten Entwicklung begeistern und führte dazu, dass wir direkt mit der Umsetzung starteten. Die App wurde von Kunden direkt mit offenen Armen empfangen und brachte uns eine Vielzahl an positiven Rückmeldungen ein. So konnten wir das Projekt erweitern und wachsen lassen – das war definitiv auch ein Riesenschritt.

Der dritte große Meilenstein ist unsere Teamentwicklung selbst. Mit gesteigerter Nachfrage wächst auch unser App Team kontinuierlich an. Zusätzlich arbeiten wir noch mit Freelancern zusammen – was viel Spaß macht und, in einem positiven Sinne, einen gewissen Start-Up-Flair mit sich bringt. Parallel zum Wachstum entwickelt sich also auch unsere Teamstruktur prächtig und wir wachsen gemeinsam zu einer sehr effizienten Einheit. Da konnte uns als Remote-Work-erprobtes Team auch das Home Office zu Coronazeiten nichts anhaben.

Erfahrungsreiche Projekte mit bleibenden Erinnerungen

Was waren deine schönsten Momente in 20 Jahren Intact?

Interessanterweise sind vor allem die stressigen Phasen während der ersten Produkt Implementierungen liebgewonnene Erinnerungen. Zu dieser Zeit schulte Thomas teilweise tagsüber Module, die ich in der Nacht zuvor programmierte. Das war natürlich sehr am Limit, aber eben auch Nervenkitzel pur (lacht).

Wir standen einfach immer wieder vor großen Fragezeichen und mit jedem Projekt lernten wir neues dazu. Wir hatten stets das Motto “Egal was kommt, wir werden das schon lösen” und das haben wir auch immer irgendwie (lacht). Ich bin sehr froh, über die Professionalisierung, die wir heute bei Intact haben, aber das war damals schon etwas Besonderes. Ich erinnere mich beispielweise noch an unseren ersten Kunden in den USA. Für die Projektumsetzung vor Ort arbeiteten wir mitten im Nirgendwo und wohnten in einer Jagdhütte. Solche Abenteuer waren in den Anfangsjahren Alltag – in Frankreich hausten wir während Implementierungen etwa in alten Bauernhöfen und umgebauten Kuhställen. Der französische Wein hat uns damals aber darüber hinweggetröstet (lacht).

Nach wie vor finde ich, dass die Vor-Ort-Einsätze bei unseren Kunden in den unterschiedlichsten Ländern etwas Besonderes und Wertvolles sind. Die persönliche Seite und der direkte Bezug zu unseren Kunden ist eben ein essentieller Bestandteil der Intact-DNA.

Welche Ziele hast du dir für die kommenden Jahre gesetzt?

Es ist seit jeher mein Ziel, einen guten Job zu machen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich zu einem gewissen Grad perfektionistisch bin (lacht). Ich freue mich jedenfalls auf tolle neue Projekte und auf die weiteren Jahre mit Intact.


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